Der Volksrat der Provinz ‘Papua Barat’ (MRPB) hat das indonesische Militär (TNI), die Polizei und die Einwanderungsbehörde in Manokwari aufgefordert, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die illegalen Goldabbauaktivitäten im Dorf Wasirawi im Distrikt Masni im Landkreis Manokwari zu unterbinden, von denen vermutet wird, dass sie von ausländischen Akteuren kontrolliert werden.

Der Vorsitzende des MRPB, Maxsi Nelson Ahoren, sagte, dass sie Beschwerden von der Gemeinde erhalten haben, der das Land gehört, auf dem die Goldminen liegen, und dass einige der Großinvestoren, die an den illegalen Aktivitäten beteiligt sind, vermutlich nicht indonesische Staatsbürger sind. "Heute erhielten wir Besuch von einer Gruppe indigener Völker, die Landrechte im Dorf Wasirawi besitzen. Sie vermuten, dass es ausländische Akteure gibt, die aus den Hunderten von Bergbauarbeitern in diesem Gebiet Kapital schlagen", sagte Maxsi Nelson Ahoren am Dienstag, 11. Januar 2022.
Er berichtete, dass der Goldbergbau in den vergangenen zwei Jahren wieder aufgenommen wurde, weil es an Aufsicht und Kontrolle durch die Regierung und die Strafverfolgungsbehörden in Papua Barat mangele. "Zwischen 2016 und 2018 gab es Verhaftungen von Hunderten von illegalen Bergleuten, darunter auch Ausländer, als die Polizei von Papua Barat unter der Leitung von Insp. Gen. Martuani Sormin und das Militärkommando XVIII Kasuari unter der Leitung von Lt. Gen. (Ret) Joppie Onisimus Wayangkau standen", sagte er.
Maxsi Nelson Ahoren sagte, dass der Volksrat der Provinz Papua Barat bald ein Treffen mit dem Gouverneur von Papua Barat, dem Landrat von Mankowari, und dem Landrat des Arfak-Gebirges abhalten werde, um die Eindämmung illegaler Bergbauaktivitäten in den beiden Gebieten zu besprechen.

Seblon Mandacan, einer der Landbesitzer in Wasirawi, berichtete, dass Hunderte von Baggern im Bergbau eingesetzt würden, was eine Bedrohung für den Wald und die hydrologischen Funktionen im Oberlauf des Wariori-Flusses darstelle. "In den Goldminen von Wasirawi sind Hunderte von schweren Geräten und mehr als 3.000 Arbeiter im Einsatz."