Die International Coalition for Papua (ICP) und das Westpapua-Netzwerk (WPN) veröffentlichen diesen gemeinsamen Bericht nach umfangreichen Dokumentations- und Forschungsarbeiten in enger Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen in Westpapua und in Jakarta. Zweiundzwanzig Akteure - bestehend aus lokalen, nationalen und internationalen NROs, glaubensbasierten Organisationen und internationalen Experten - haben zu der Veröffentlichung beigetragen, so dass dieser Bericht eine umfassende und genaue Zusammenstellung der Ereignisse in den Jahren 2019 und 2020 darstellt.

In der Zusammenfassung des 137-seitigen Berichts wird erläutert, wie sich die Menschenrechtslage in Westpapua in den letzten zwei Jahren erheblich verschlechtert hat. Dies ist auf die Verschärfung des bewaffneten Konflikts, eine steigende Zahl außergerichtlicher Hinrichtungen, das Verschwindenlassen von Personen und die interne Vertreibung tausender indigener Papuas im zentralen Hochland zurückzuführen. Gleichzeitig führte der "Aufstand" zu einer Welle von gerichtlichen Verfolgungen von Demonstranten und der Verfolgung von politischen Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen unter Verwendung vager strafrechtlicher Bestimmungen wie Hochverrat und kriminelle Verschwörung. Darüber hinaus diente die COVID-19-Pandemie in Westpapua der Regierung als Rechtfertigung dafür, das Recht auf friedliche Versammlung, Bewegungsfreiheit und freie Meinungsäußerung in der Provinz weiter einzuschränken.

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